ADOLF SÜDKNECHT – THE IMPROVISED ALTERNATE-HISTORY-SHOW! …
… ist eine dokumentarisch-fiktive Improvisationstheater-Reihe.
Im Mai ist ADOLF SÜDKNECHT, Wanderkino und Konsorten auf Landpartie in freier Natur als ADOLF SÜDKNECHT trifft Wanderkino – Die Stummfilmkino-&-Improvisationstheater-Freiluftschau!
Die hochgelobte Kultserie über eine Kneipiersfamilie im Wandel der Zeit, die seit Februar 2012 exklusiv im Kulturclub „Horns Erben“ im Leipziger Stadtteil Südvorstadt läuft.
Die aktuelle Staffel lautet: „Lichte Momente in dunklen Zeiten, die Dreißigerjahre“. Zur Fanpage
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Adolf Südknecht ist Pächter des „Horns“, in dem mit Frau und Sohn kräftig ausgeschenkt wird. Darüber hinaus wird gern Epochales gegeben. Die Geschichte(n) Leipzigs und Deutschlands in ihrer Zeit, die der Familie Südknecht und die ihrer Gäste. Mal historisch verbürgt, mal halb wahr, mal völlig erfunden. Mit wechselnden Bühnengästen und kühner theatraler Improvisationskunst reist die Sippe von Jahr zu Jahr. Begleitet von Live-Musik und ergänzt durch Wand-Projektionen laden die Südknechts zu ihrer folgenreichen Zeitreisen-Soap ein.
- Adolf Südknecht – Armin Zarbock
- Adele Südknecht – Susanne Bolf Geboren 1968 in Laupheim. Schauspielausbildung an der „Spielstatt Ulm“. Engagements: Theater in der Westentasche Ulm, Ulmer Theater, Leipziger Spielgemeinde / Theater K. Seit 2003 freischaffende Schauspielerin und Improvisateurin in Leipzig, Moderation, Synchronarbeit, Anleitung von Impro-Trainings, Lesungen.
- Anton Südknecht – August Geyler Geboren 1984 in Leipzig. Zehn Jahre Theatergruppe „Klassisch blöd?” im DachTheater, außerdem Ensemble SMH. Seit 2007 Improvisationstheater: 2tFrisur, All Inclusive und Schillers Erben. Neben dem Theater 2004 Gründer des DachKinos, seit 2008 Leiter von dessen Nachfolger, die Kulturgenossenschaft „Neue Eigentlichkeit“. Seit 2007 Moderation von Filmfestivals wie der VISIONALE und anderer Podien in Deutschland.
- Flügel – Claudius Bruns Geboren 1975 in München. Studium Generale mit Jura, Politikwissenschaften, Philosophie. Danach Jazzklavier in Köln bei Pablo Paredez und Studium in Leipzig an der Hochschule für Musik und Theater Felix-Mendelssohn Bartholdy bei Richie Beirach und Janusz Wozniak. Studienjahr in den USA und an der University of Virginia bei Art Wheeler. Regelmäßige Arbeit als Pianist beim Kabarett academixer in Leipzig. Mitbegründer und Betreiber des Horns Erben in Leipzig. Dozent an der Musikschule Johann Sebastian Bach Leipzig. Spielt und singt in verschiedenen Ensembles (u. a. Radebass, Bobby and Claude, Theater Turbine, Winfried Kirches Bande).
- Sowie Darsteller-Gäste und musikalische Gäste aus Leipzig und bundesweit.
ie historische Fassade der ehemaligen „Horn-Weinstuben“ in der Arndtstraße wurde 2012 wiederhergestellt. Nach sechs Jahren Sanierung der Innenräume in Eigeninitiative erhielt damit nicht nur die traditionsreiche Arndtstraße eine optische Aufwertung. Mit dem Neuaufleben des Erscheinungsbildes dieses Veranstaltungsortes sollte auch das künstlerische Profil von „Horns Erben“ eine Neuerung erhalten. „Horns Weinstuben“ feiert die Auferstehung seiner fast hundertjährigen Leipziger Zeitgeschichte! Wer die Stuben von „Horns Erben“ besucht, kann förmlich spüren, dass dies ein Ort ist, an dem der Weingeist unzählige Geschichten entfesselt haben muss.
Wer könnte diese Geschichten besser erzählen als sein Pächter, die Kunstfigur Adolf Südknecht? Namentlich erschaffen nach der so oft umbenannten Karl-Liebknecht-Straße, die bereits als unbefestigter Weg seit dem Mittelalter in unmittelbarer Nähe des „Horns“ ihre geschichtsträchtige Karriere begann. Dem Nachspüren und lebendig Machen dieser Geschichten und der Historie von „Horns-Weinstuben“ im Stil einer Familien-„Seifenoper“-Historiensaga ist Inhalt und Ziel des Projektes. Zielgruppe als Zuschauer sind junge Erwachsene, jung gebliebene, Experimentierfreudige, Geschichtsinteressierte.
Zwei Stränge werden in diesem Theaterprojekt verknüpft: Zum einen die fiktive Geschichte der Familie Adolf Südknecht in Form einer improvisierten Handlung als Alternativgeschichte (Alternativgeschichte bewegt sich innerhalb eines historischen Zeitraums und gibt eine hypothetische Antwort auf die Frage: „Was wäre, wenn…?“), zum anderen historisch verbürgte Geschichte, die Fakten dokumentarisch abbildet. In diesem Spannungsfeld bewegen sich die Figuren, die immer erst im Augenblick den Fortgang ihrer Geschichte erfinden, damit authentisch wirken und sich dabei immer im Rahmen der Tatsachen bewegen. Aufgrund des Spiels über mehrere Folgen werden ihnen große Handlungsbögen ermöglicht, es können Vorgänge vertieft und episch ausgebaut werden. Wahrhaftige Geschichte wird in narrativer Form erlebbar. In einer Mischung aus gründlicher Recherche, Theaterimprovisation und dokumentarischem Theater werden die „alten Zeiten“ zum Leben erweckt und so, informativ, lebendig und spontan, gestaltet.
Nacherlebbar wie in einem Gesellschaftsroman à la Buddenbrooks wird die Familiensaga durch eine Mischung aus recherchiertem und doch improvisiertem Theater. Jeder Abend der Reihe fußt auf einem neuen Jahr. Protagonist Adolf Südknecht, seine Gattin Adele und ihr Sohn Anton bilden dabei eine feste Größe; zusätzlich bitten sie jeweils einen oder mehrere bundesweite Gäste als Schauspieler und Musiker dazu. Es verbinden sich Dokumentations- und Improvisations-Theater zu einer informativen, authentischen und gleichzeitig spontan-berührenden Mischung. Die Zuschauer übernehmen dabei mit ihren Vorgaben die Rolle der Gäste und stellen so die zeitliche Verknüpfung her zu Erlebnissen, Lügenmärchen und Dramen, wie sich damals zugetragen haben könnten. Begleitet werden die Abläufe durch einen festen Musiker, der die Szenen unterstützt, verbindet und wesentlich die Atmosphäre kreiert, in der sich alle Beteiligten bewegen. Zusätzlich bereichern Wandprojektionen und Filmeinspielungen der jeweiligen Jahre die Szenen als bildnerisches Kunstmittel.
- Anfang 2013 wird ADOLF SÜDKNECHT vom Leipziger Stadtmagazin „Kreuzer“ im Jahresrückblick in die Top-5 der besten Theaterstücke des Jahres gewählt.
- 2013 wird ADOLF SÜDKNECHT gefördert durch die Stadt Leipzig, Kulturamt.
- 2012 wurde ADOLF SÜDKNECHT, von einem Jurymitglied selbst ausgehend, als erstes Improvisationstheater für den mit EUR 5.000,- dotierten Leipziger Bewegungskunstpreis nominiert. Er wird für herausragende Leistungen bei Inszenierungen der aktuellen Spielzeit vergeben. Jury-Begründung: „Die Historienshow fügt sich perfekt ins Setting uriger Kneipengemütlichkeit. Und die schüttelt das Trio ordentlich durch. Ein Impro-Gast sorgt pro Inszenierung für Abwechslung. Überzeugend zeigt sich das innovative Format, indem es Lokalgeschichte in Lokallegende findet.“
Leipziger Volkszeitung: „Fantastische, sprühende Mischung aus Unterhaltung und Reise an historische Ereignispunkte." „Außergewöhnliches Projekt." „Ein Impro-Rahmen, dem das Spontane erstaunlich selten anzumerken ist. Große Klasse!“
Kreuzer Leipzig: „Idee: hot, Umsetzung: top. Solch entflammbares Lokalkolorit gibt es selten." „Das Trio schlenkert Gags und Anachronismen lässig aus dem Ärmel." „Gelungenes Experiment verspricht gute Unterhaltung en masse." „Schrille Geschichtsstunde, gespickt mit komischen Einfällen." „Kreuzt abgedrehte Lokalhistorie mit Kneipenimprovisation." „Herrlich hysterische Historienshow."
FRIZZ Magazin: „Die Reihe in Horns Erben macht sich schnurstracks auf den Weg zum Kult." „Für diesen pädagogisch-didaktischen Volltreffer gibt es für Lehramtsstudenten Zusatzseminare." „Die enge Bestuhlung und die unverwechselbare Atmosphäre formen aus allen Anwesenden eine Happening-Familie." „Jede Improvisation wird zum Spiegelbild des modernen Lebens." „Es ist das Handeln ohne Planung, das aber nicht bar jeder Überlegung vonstattengeht. Hier erproben die Schauspieler sich selbst." „Die Südknechts und Horns Erben, hier sitzen alle in der ersten Reihe."
MDR FIGARO: „Angesagtes Improvistationstheater in Leipzig." „Beim Publikum kommt diese Mischung gut an."
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Dossier. So sieht eines der Dossiers aus, mit dem sich das Ensemble ADOLF SÜDKNECHT auf die jeweilige Show vorbereitet (zum Öffnen das Dokument anklicken).






