2019: ADOLF SÜDKNECHT – DIE STASI

2019: ADOLF SÜDKNECHT – DIE STASI

ADOLF SÜDKNECHT – DIE STASI

Die preisgekrönte und längste Historien-Theatergeschichte der Welt um die Anfänge der Staatssicherheit in der DDR in den 1950er Jahren

Die Pilotfolge fand am 22. Januar 2019 in „Horns Erben“ in Leipzig statt.

ADOLF SÜDKNECHT – DIE SEIFENOPER-IMPROSCHAU! ist eine dokumentarisch-fiktive Improvisationstheater-Reihe.

Die Theaterserie über eine Kneipiersfamilie im Wandel der Zeit läuft seit Februar 2012 exklusiv im Kulturclub „Horns Erben“ im Leipziger Stadtteil „Südvorstadt“.

Der Einstieg, auch für eine einzelne Folge, ist jederzeit möglich!

Verschenken Sie ADOLF SÜDKNECHT – DIE SEIFENOPER-IMPROSCHAU! bzw. ADOLF SÜDKNECHT – DER AUFSTAND! innerhalb weniger Minuten!

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OBACHT!

 

ADOLF SÜDKNECHT verlost 2 x 2 Freikarten (1 x 2 pro Person) für ADOLF SÜDKNECHT – DIE STASI, das am 30. Juni 2019 stattfindet.

Die E-Mail-Adressen werden ausschließlich für die Benachrichtigung an die Gewinner genutzt und anschließend gelöscht. Absendeschluss ist der 27. Juni 2019.

Der Inhalt

Das Theater ADOLF SÜDKNECHT Leipzig zeigt mit seiner Staffel ADOLF SÜDKNECHT – DIE STASI eine künstlerische Aufarbeitung in zeitlich fortlaufenden Aufführungen um die Anfänge der Staatssicherheit in der DDR aus Sicht einer Familie.

In Zusammenarbeit mit dem Werk 2 Leipzig und dem Museum in der „Runden Ecke“ Leipzig thematisiert das Theater ADOLF SÜDKNECHT die Staatssicherheit der DDR inmitten ihrer ersten Phase zwischen 1954 und 1957, in der sie nach starken Schwankungen ihre Machtposition in der DDR aufbaute und festigte.

Diese erste Phase war weit mehr geprägt von Gewalt und Repressionen gegen ihre Opfer als die weit verfeinerten Methoden der späteren Jahre. Ziel war es, in der Bevölkerung eine Atmosphäre der Angst und der Einschüchterung gegenüber der Staatsicherheit zu schaffen.

Erarbeitet werden die Ereignisse nach dem unterdrückten Aufstand vom 17. Juni 1953 in einem Theaterprojekt, das sich künstlerisch mit den Strukturen des Ministeriums der Staatssicherheit in der DDR und deren Auswirkungen auf das Umfeld einer Familie auseinandersetzt.

Höhepunkt ist eine Aufführung in der ehemaligen Leipziger Stasi-Bezirksverwaltung.

 

Das Konzept

ADOLF SÜDKNECHT – DIE SEIFENOPER-IMPROSCHAU! ist im Fernsehserien-Vergleich eine Mischung aus „Die Waltons“, „Ein Herz und eine Seele“, „Cheers“, „Heimat“ und „Dittsche – Das wirklich wahre Leben“. Mit dem Unterschied, dass jede Aufführung komplett improvisiert wird!

Vorgegeben ist ein dramatischer Faden, an dessen Knotenpunkten sich die Schauspieler orientieren, jede Textzeile wird jedoch aus der Situation heraus frei improvisiert.

Die Darsteller machen sich über ein geschichtliches Dossier vor jeder Vorstellung mit der Zeit vertraut und können so eventuell während des Spiels die eine oder andere Information der jeweiligen Zeit aus ihrem Geiste abrufen. Sie lernen die Fakten nicht auswendig, sondern arbeiten mit dem Kurzzeitgedächtnis, um sich frei zu machen für ihr Spiel.

Das Projekt steht in Fortführung und Entwicklung des Langzeittheaterprojektes ADOLF SÜDKNECHT. Die preisgekrönte Historien-Theatergeschichte wird seit 2012 ununterbrochen in bisher über sechzig Episoden gespielt und thematisierte zu Beginn die 1920er Jahre, setzte sich dann ausführlich mit der Zeit des Nationalsozialismus auseinander und knüpfte nach den Nachkriegsjahren zeitlich nahtlos an die Geschehnisse um den 17. Juni 1953 an.

Dabei sollen die bisher gewonnenen Erfahrungen des einzigartigen Theaterformates weiter ausgebaut und vertieft werden. Vor allem in Bezug auf die Verbindung von Unterhaltung, Information, historischer Vermittlung, städtischer und landesweiter Erinnerungskultur und der Suche nach theatralischen Formen wird dabei Wert gelegt.   Der Schwerpunkt aber liegt in der Untersuchung, wie nachhaltig die Folgen im privaten Umkreis waren, wenn einen der lange Arm der Stasi einmal im Griff hatte. Selbst bis in den eigenen engsten Familienkreis wurde sich ausspioniert. Ausgelotet werden soll, wie sich ein solcher Vertrauensbruch aushalten ließ.

Neben der Hauptbesetzung mit zwei Schauspielern und einem Musiker spielen pro Episode zwei weitere Schauspieler und ein Gastmusiker mit. Jede Episode baut zeitlich und inhaltlich aufeinander auf, wird aber dennoch dramaturgisch in sich abgeschlossen sein. So ist für die Zuschauer ein Ein- und Ausstieg in die Theater-Reihe jederzeit möglich.

Die Schauspieler erschaffen dadurch, dass sie sich lediglich einen dramaturgischen Rahmen vorgeben und alle Texte improvisieren, eine unikate und in ihren Emotionen authentische Aufführung. Sie recherchieren vorher sorgfältig die historischen Ereignisse, um sie im Augenblick des Spiels abrufen zu können.

 

Das Ensemble

Konzept: Claudius Bruns, Armin Zarbock und August Geyler.

Es schauspielen improvisierend durchgehend oder immer wiederkehrend: Armin Zarbock, August Geyler, Thorsten Giese, Raschid D. Sidgi. Weiterhin zusätzliche Darsteller für einzelne Episoden.

Live-Musik: Claudius Bruns, Frank Berger.

Produktionsleitung: Susann Schreiber.

 

ADOLF SÜDKNECHT – DIE STASI ist enstanden in Kooperation mit dem WERK 2 und dem Museum in der „Runden Ecke“ und wurde gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

Spieltermine und Karten (bitte bei der Auswahl auf den Monat achten und auf die gewünschte Veranstaltung klicken)

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Die Online-Serie im Netz

Jeder, der eine Folge verpasst hat, kann sich vorab informieren und die Highlights in 45min-Episodenlänge als Stream kostenlos vom Videoportal empfangen. Aufgenommen mit über einem halben Dutzend Kameras.

Dazu ist das THEATER ADOLF SÜDKNECHT beim Online-Videoportal Vimeo in einem eigenen Channel erreichbar. Unter vimeo.com/channels/adolfsuedknecht kann jede Episode als kostenloser Stream empfangen werden.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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