H. P. Lovecraft: Die Ratten im Gemäuer

H. P. Lovecraft: Die Ratten im Gemäuer

H. P. Lovecraft: Die Ratten im Gemäuer

Eine schauerliche audiovisuelle szenische Lesung


Datum und Uhrzeit der nächsten Aufführung:  Mittwoch, 12. Oktober 2016 um 20:00 Uhr

Aufführungs-Ort: Horns Erben, Arndtstraße 33, 04275 Leipzig www.horns-erben.de

Karten: Karten zu EUR 8,–/ 6,– an der Abendkasse Im Vorverkauf über www.culton.de zum pauschalen Einheitspreis von EUR 7,70 Bestellung Culton-ticket:  0341 14 16 18


 

Die Premiere fand am 29. März 2013 in Horns Erben, Leipzig, statt.


Ein Blick in die finsterste Düsternis, die Urangst vor dem Unbekannten. Welches Leben mag vorgegangen sein hinter Mauern baufälliger Gebäude, bevor sie zerfielen? H. P. Lovecraft gibt in seiner phantastischen Geschichte eine entsetzliche Antwort darauf. Ratten führen den Erzähler zur Entdeckung des bestialischen Geheimnisses seines Anwesens und der finsteren Vergangenheit seiner Familie. Das Grauen nimmt seinen Anfang, als eines späten Abends die Tapete zu knistern beginnt… – Der Meister des Schreckens wird visuell unterstützt durch Diaprojektionen verwahrloster Leipziger Häuser als Cinemagramme.

Wer immer in Leipzig noch eine Lesung abhalten will, muss sich fortan an diesem Gesamtkunstwerk messen lassen. Im Horns Erben wurden neue Qualitätsmaßstäbe gesetzt. Die audiovisuell-szenische Lesung wird zum literarischen Gottesdienst, Horns Erben Zeuge einer sakralen Wucht … Am Ende ist es hoffnungslos, sucht Zarbock nach Worten, nach Entschuldigungen, nach Halt, gibt es großartige Kunst … Die Ansprüche an eine Lesung sind erweitert, mitten hineinragend in den Himmel der Glückseligkeit und in den Vorhof zur Hölle … Es sind diese Feinheiten, dieses skrupellos Unscheinbare, von Stil und Intelligenz Durchtränkte, das Fast-Food-Ästheten überfordern muss. (FRIZZ Magazin)
Armin Zarbock begibt sich auf eine Reise in die Schattenreiche morbider Architektur. Die vom Großmeister der Schauerliteratur H. P. Lovecraft inspirierte szenische Lesung verfüllt Baulücken mit Audiovisionen. Zwischen Horrorfetzen scheinen Projektionen von Altbauten auf. Welche Leichen liegen in Leipzigs Kellern? Und kann ein Mann 90 Minuten die Spannung halten? Er kann! (Kreuzer Leipzig)
Während im Hintergrund Cinemagramme verfallener Leipziger Gebäude über die Leinwand flimmern, schafft es Zarbock durch seinen ruhigen, zurückhaltenden Erzählstil, eine ungeheure Spannung aufzubauen. Atemlos folgt man ihm – bzw. dem Ich-Erzähler Delapore – bei dem vergeblichen Unterfangen, die seltsamen Geräusche hinter den Wandbehängen zu erklären, dem Hinabsteigen tief ins Fundament seines Hauses, bis schließlich das Unfassbare offenbar wird und die alten Gemäuer ihr entsetzliches Geheimnis preisgeben. (Basteiblog)
Zarbock verleiht der Figur des Delapore einen verschrobenen, schüchternen Charakter. Er versteht es, das Publikum zu täuschen und die Unzuverlässigkeit des Ich-Erzählers aufzudecken. Akustische Reize wie elektronisches Knistern und gelegentliche Musikeinschübe unterstützen die unbehagliche Atmosphäre. Der Schauder lässt nicht lange auf sich warten. (Leipziger Volkszeitung)

„H. P. Lovecraft: Die Ratten im Gemäuer“ wird 2013 gefördert durch die Stadt Leipzig, Kulturamt.

Antenne
Tradition
Bowlingtreff
Flugzettel
Schnapsregen

Ratten-titelgrafik

 


 

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  1. Basteiblog » Ich bin gerade in Ihrem Haus… Rufen sich mich an. - [...] Mehr Infos gibt es hier: Die Tragikkomödianten [...]
  2. Die klingelnden Ratten in der Moritzbastei | Armin Zarbock - [...] H. P. Lovecraft: Die Ratten im Gemäuer [...]

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