Street View Reise nach Petuschki

Street View Reise nach Petuschki

Street View Reise nach Petuschki

Eine groteske audiovisuelle szenische Lesung

Mit Videoprojektion von Google Maps Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn, mit Texten aus dem Poem Reise nach Petuschki von Wenedikt Jerofejew und Musik der Band Trio Bravo+. Das Poem zählt zu den wichtigen Texten moderner russischer Literatur. Es wurde schon bald nach seinem Entstehen 1970 eines der populärsten Werke im russischen Untergrund und wird heute als moderner Klassiker betrachtet. Jerofejew avancierte zum Kultautor. Street View Reise nach Petuschki – für jeden, der sehen und hören kann und der etwas für große Literatur, für Tragikomik, für die Russen, für die Macht der Bilder und der Musik übrig hat.

Das Poem zählt zu den wichtigen Texten moderner russischer Literatur. Es wurde schon bald nach seinem Entstehen 1970 eines der populärsten Werke im russischen Untergrund und wird heute als moderner Klassiker betrachtet. Jerofejew avancierte zum Kultautor.

Wenedikt Jerofejew, geboren 1938 bei Murmansk, gestorben 1990 in Moskau. Studierte an der philologischen Fakultät der Lomonossow-Universität in Moskau, arbeitete als Heizer, Wärter, in einer Pfandflaschenannahme, als Mitglied einer parasitologischen Expedition und als Monteur im Fernmeldewesen. Er litt unter Alkoholismus.

 

Zarbock verbindet die minutiösen Betrachtungen, die an russische Klassiker erinnern, mit dem leichten, amüsanten Flow neuer Lesebühnenlektüre: Streckenweise komisch, durchgängig absurd und schließlich tragisch. Die ohnehin starke „Reise nach Petuschki“ profitiert von der zusätzlichen Dimension der Videos. (Leipziger Volkszeitung)

Zarbock hat bei der Auswahl des Buches ein gutes Händchen bewiesen. Ein Schwanken zwischen Spott, scharfsinniger Analyse der russischen Gesellschaft und anzüglichem Humor. Die Musik ist ein Zugewinn. Auch wegen ihr ist die audiovisuelle Lesung spannend und kurzweilig. (Freie Presse Chemnitz)

Am Schluss reibt sich das Publikum die Augen: War man nicht gerade noch in der transsibirischen Eisenbahn unterwegs? Und wo ist der Geschmack von Wodka auf der Zunge geblieben? Alles ist plötzlich verschwunden… – Aber eines bleibt: Das Gefühl, einen Text mit allen Sinnen erfahren zu haben. (mephisto 97,6)

 

Premiere war am 16. April 2011 in Horns Erben, Leipzig

Nächste Aufführung:

Montag, 14. Oktober 2013 um 20:30 Uhr in der Moritzbastei, Leipzig

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